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Einbaumaß
Diese Maßangabe ist eine der wichtigsten charakteristischen Größen für die Auswahl eines geeigneten Antriebssystems. Beim Doppelantrieb repräsentiert das Einbaumaß den Achsabstand der Beschläge für Kopf- und Fußteil. Für Einzelantriebe ergeben sich je nach Bauform unterschiedliche Möglichkeiten zur Festlegung des Einbaumaßes. Die gebräuchlichste Definition ist jedoch die Angabe der Distanz zwischen den jeweiligen Befestigungs- oder Aufnahmepunkten (z.B. Gabelkopfbohrungen etc.). Das Einbaumaß kann beim Linearantrieb entweder im vollständig eingefahrenen oder im ausgefahrenen Zustand bestimmt werden. Wichtige technische Antriebseigenschaften wie z.B. Antriebstyp, Verstelllast, Hub etc. wirken sich direkt auf das Einbaumaß aus.
Einzelantrieb
Universell einsetzbare Antriebseinheit für nahezu alle Anwendungsfälle. Einzelantriebe stehen in unterschiedlichsten Ausführungen und Funktionalitäten zur Verfügung und bieten die größtmögliche Flexibilität bei der Realisierung individueller Verstellaufgaben. Die Auswahl des geeigneten Antriebs ist abhängig von der Art der erforderlichen Antriebsbewegung (Rotationsantrieb, Linearantrieb) und den für die jeweilige Applikation erforderlichen Leistungsdaten. Einzelantriebe sind als komplett einsatzfähige Hauptantriebe mit integrierter beziehungsweise am Antrieb montierter Steuerung und als besonders kompakte Zusatzantriebe erhältlich.
Endabschaltung
Eine technisch einwandfreie Endabschaltung ist für die Funktionssicherheit eines Antriebssystems unerlässlich. In Möbelantriebssystemen haben sich drei grundlegende Verfahren durchgesetzt:
  • Endschalter:
    Der Motorstrom wird über elektromechanische Endschalter unterbrochen, und der Antrieb auf diese Weise gestoppt.
  • Elektronische (virtuelle) Endschalter:
    Häufig muss aufgrund eingeschränkter Platzverhältnisse in der Applikation auf den Einsatz von elektromechanischen Endschaltern verzichtet werden. In diesem Fall werden Memoryantriebe mit einem Wegaufnahmesystem eingesetzt. Die Steuerung erkennt die jeweiligen Endpositionen und stoppt den Antrieb.
  • Blockfahrt:
    In einigen Fällen wird aus Kostengründen vollständig auf den Einsatz von elektromechanischen und virtuellen Endschaltern verzichtet; der Antrieb wird mittels mechanischer Endanschläge gestoppt. Eine Überstromabschaltung unterbricht den aufgrund der Blockfahrt stark angestiegenen Motorstrom.
EPR-Kabel
Besonders strapazierfähiges Kabel mit einem Mantel aus Ethylen Propylen Rubber. Dieses besonders flexible, gummiartige Kunststoffmaterial verhindert besonders wirksam Beschädigungen des Kabels auch im Falle höchster mechanischer Beanspruchungen. Aus diesem Grund wird das EPR-Kabel in besonders sicherheitskritischen Anwendungen wie z.B. Pflege- und Hospitalbetten normativ vorgeschrieben.